Annähernd: Zur Darstellung der interaktiven Panoramen wird das Flash-Plugin benötigt. Es kann auf der Hersteller-Seite in wenigen Sekunden kostenlos heruntergeladen werden. Mit einer jeweiligen Version für Windows, für den Mac und für Linux steht es für alle wichtigen Betriebssysteme zur Verfügung. Weltweit ist Flash auf 99% aller Computer bereits verfügbar. Mit keiner anderen Laufzeitumgebung (Java, Quicktime, Shockwave) erreichen Sie so viele Benutzer wie mit Flash. Sollte ein Besucher wider Erwarten Flash entweder nicht installiert oder deaktiviert haben, erfolgt beim Versuch ein Panorama anzuzeigen automatisch ein entsprechender Hinweis, inklusive Verweis auf die Download-Möglichkeit.
Ein weiterer Punkt ist die Ausstattung des jeweiligen Computers (Schnelligkeit des Prozessors, Arbeitsspeicher), auf welchem das interaktive Panorama angezeigt werden soll. Als Faustregel können Sie davon ausgehen, dass Computer, die nach 2000 gekauft wurden, die Panoramen auch anzeigen können. Anders gesagt: Wenn Sie Online-Videos (z.B. auf YouTube) anzeigen können, sind auch Panoramen kein Problem.
Ein gutes interaktives Panorama kommt dem visuellen Eindruck der abgebildeten Szene sehr nahe: Der Betrachter kann sich "umsehen", also ob er sich vor Ort im Kreis drehen würde, um alles ausführlich in Augenschein zu nehmen. Darüber hinaus eröffnen Panoramen Möglichkeiten der Interaktion, die sich in der Realität so nicht bieten (z.B. das Betrachten eines Gemäldes aus nächster Nähe, an das man im Museum aus Sicherheitgründen so nah gar nicht herangelassen wird). Dennoch ist ein Panorama nur eine Abbildung und damit eine nachempfundene Wirklichkeit. Ein Panorama sollte darum nicht als vermeintlich adäquater Ersatz für die Wirklichkeit missverstanden werden. Denn so, wie es möglich ist, jemandem ein Foto von "Regen" zu zeigen und ihm genaustens zu beschreiben, wie Regen klingt, riecht und wirkt, wird derjenige dennoch keine Vorstellung davon haben, wie "Nässe" sich anfühlt, solange er diese noch nie in Wirklichkeit gespürt hat. Die Dokumentation einer Kunstausstellung beispielsweise ist besser als durch ein interaktives Panorama nicht zu bewerkstelligen — mit dem Erlebnis, diese Ausstellung tatsächlich vor Ort zu besuchen, ist es dennoch nicht vergleichbar. Ein Panorama ersetzt insofern keinesfalls den Eindruck vor Ort, kann aber eine ideale werbende Präsentationsform für potenzielle Besucher oder ein "lebendiger Ausstellungskatalog".
Farbigkeit ist ein komplexes physikalischen Phänomen. Verkürzt zusammengefasst: Objekte "besitzen" nicht eine bestimmte Farbe, sondern sie erscheinen uns farbig, weil unser Gehirn das vom Objekt reflektierte Lichtspektrum als eine bestimmte Farbe interpretiert. Die Blüte einer roten Tulpe beispielsweise erscheint (!) in der Dämmerung mit Sicherheit deutlich weniger intensiv rot als mittags in hellstem Sonnenlicht. Beziehungsweise, wie der Volksmund weiß: "Nachts sind alle Katzen grau." Was hat dies alles nun mit der Antwort auf obige Frage zu tun? Fotografien sind Reproduktionen der Wirklichkeit. Sie interpretieren sie zwangsläufig, da es die eine, "richtige" Darstellung dieser Wirklichkeit gar nicht geben kann: Denken Sie etwa an jemanden, der aufgrund einer Sehbeinträchtigung bestimmte Farben gar nicht wahrnehmen kann.
Forschungen haben ergeben, dass wir beim Betrachten von Fotografien instinktiv erwarten, dass ein Foto die Farben so widergibt, wie sie in der Mittagssonne aussehen würden; ist dies nicht der Fall, erscheinen uns die Farben auf dem Foto unwirklich und verfälscht. Während wir bei einigen Fotos bereit sind, die Abweichung von erwarteten Farben innerhalb gewisser Grenzen zu tolerieren (auf dem Foto eines romantischen Essens bei Kerzenlicht erscheint ein weißes Tischtuch nicht reinweiß, sondern spielt ins Rötliche), stören wir uns bei anderen Motiven daran (die Schatten von Bäumen im Schnee wirken häufig bläulich; die meisten Menschen erwarten aber, dass Schatten grau oder schwarz seien).
Ist nun die Situation gegeben, dass eine Fotografie (ein interaktives Panorama) hinsichtlich Farbigkeit und Helligkeitsverteilung den Sehgewohnheiten eigentlich entspricht, kann diese Darstellung nichtsdestotrotz immens verfälscht sein, sofern das Anzeigegerät — so wie die allermeisten Bildschirme — nicht "kalibriert" ist und/oder die Anzeige-Software (z.B. Ihr Internet-Browser) keine Farbprofile unterstützt. Unter der "Kalibration" eines Bildschirms versteht man, vereinfacht gesagt, die Abstimmung des Kontrastverhaltens, der Farbtemperatur und des Monitorfarbraums auf industrielle Normwerte. Auf einem kalibrierten Monitor wird eine Grafik exakt gleich angezeigt wie auf jedem anderen kalibrierten Bildschirm. (Selbstverständlich arbeite ich ausschließlich mit regelmäßig kalibrierten Geräten, um eine höchstmögliche Farbverbindlichkeit zu gewährleisten.) Ist aber ein Monitor nicht kalibriert, werden Bilder zu dunkel oder zu hell und farbstichtig angezeigt. Sehr dunkle Bereiche erscheinen dann komplett schwarz oder sehr helle ausschließlich weiß, und insgesamt wirken die Farben "unecht". Da man nun bei Internet-Publikationen (zu denen natürlich auch jedes interaktive Panorama gehört) nie wissen kann, wie groß etwa der Monitor des Betrachters ist, ob dessen Farbanzeige der Norm entspricht oder nicht usw., muss man — anders als bei gedruckten Publikationen — eben damit leben, dass es absolute Gewissheit bezüglich Anzeigegröße und Farbigkeit nicht geben kann. Das bedeutet: Die oben erwähnte, in der Mittagssonne knallrot erscheinende Tulpenblüte wird natürlich auch in einem Panorama rot sein; dass, wenn sie diese Tulpe neben ihren Bildschirm halten, die beiden Rottöne identisch erscheinen, ist jedoch praktisch ausgeschlossen.
Nein, auch ich muss mich nach den physikalischen Gesetzen richten :-) Es gibt ein paar Einschränkungen; so ist es z.B. bei sehr geringer Helligkeit nicht möglich, Bewegungen (etwa einen vorbeifahrenden Zug bei Nacht) in der abzubildenden Szene scharf darzustellen. Generell lässt sich sagen, dass statische Szenen meist kein Problem darstellen, während manche dynamischen (bewegten, sich schnell ändernden) Szenen schlichtweg nicht als Panorama fotografierbar sind. Selbstverständlich berate ich Sie im Vorfeld gerne ausführlich und erarbeiten mit Ihnen, sofern bei Ihrem Wunschprojekt physikalische Schwierigkeiten drohen, befriedigende Alternativen.
In den allermeisten Fällen ist das Einbinden des Panoramas eine simple Angelegenheit, die schnell erledigt ist. Natürlich stehe ich jedoch jederzeit zur Verfügung und unterstütze Sie, falls dennoch technische Fragen aufkommen sollten. Bitte beachten Sie, dass Sie sich im Zweifel aber am besten an den Administrator Ihrer Website wenden sollten (vergleiche dazu auch die Antwort auf Frage 6).
Nein. Zu meinen Grundsätzen gehört, dass ich mich auf meine Kernkompetenzen Fotografie, interaktive Visualisierung und Text-Redaktion beschränke. Sie erwarten zu Recht hochwertige Produkte von mir: Diesem Anspruch kann ich nur genügen, indem ich Ihnen keine Leistungen anbieten, deren Qualität ich nicht garantieren könnte. Webdesign / Web-Entwicklung ist ein eigenes Tätigkeitsfeld, das viel Spezialwissen und entsprechende Erfahrung erfordert. So, wie sie nicht Ihrem Automechaniker die Verwaltung Ihrer Vermögenswerte (oder Ihrem Finanzberater die Instandsetzung Ihres Autos) anvertrauen, sollten Sie auch hinsichtlich Ihres Internet-Auftritts nur einem Experten vertrauen. Gerne empfehle ich Ihnen geeignete Ansprechpartner.
Selbstverständlich! Jedes Panorama wird individuell für Sie codiert und ist insofern eine "Maßanfertigung". Gerne berücksichtige ich bei der Gestaltung des Panoramas Ihre Designwünsche. Die von mir erstellten interaktiven Panoramen sind frei skalierbar und nicht von einem bestimmten Seitenverhältnis abhängig. Sie können daher sehr gut in so genannte "fluid designs" integriert werden, aber ebenso in Seiten mit fester Breite. Angepasst werden können sämtliche Farben, Formen und Schriftarten im Panorama. Das Panorama können Sie z.B. in einer so genannten "Lightbox" präsentieren (wie ich es auf diesen Seiten tue), oder Sie integrieren es als Flash-Objekt in Ihre Seite und lassen es vom restlichen Inhalt umfließen. Die Panoramen sind also keine gestalterischen Fremdkörper in Ihrer Internetpräsenz, sondern im Gegenteil auch visuell ein reizvolle Ergänzung Ihres Webauftritts.
Häufig wird fälschlicherweise der Begriff "3D-Panorama" verwendet, wenn eigentlich vollsphärische Panoramen, also Panorama-Bilder mit Blickwinkeln von 360 x 180°, gemeint sind. Diese biete ich selbstverständlich an. Tatsächliche 3D-Panoramen hingegen würden das "Herumlaufen in die Tiefe des Raumes" im Panorama ermöglichen; die Beschränkung auf einen festen Standpunkt des Betrachters, der sich folglich nur um sich selbst drehen kann, wäre aufgehoben. Die Anfertigung solcher Panoramen ist jedoch extrem aufwändig, das Gelingen nicht vorhersagbar, und die Ergebnisse sehen bislang in den meisten Fällen unprofessionell und nicht befriedigend aus. Die Technologie zur Erstellung von dreidimensionalen Panoramen befindet sich noch in einer zu frühen Entwicklungsphase, als dass ich Ihnen diese Leistung guten Gewissens anbieten könnte: Das ließe sich mit meinem Qualitätsanspruch nicht vereinbaren. In Ihrem Interesse werde ich Ihnen diese Leistung daher erst anbieten, wenn die entsprechende Technologie eines Tages zuverlässig genug und die Ergebnisse durchweg überzeugend sind.
Nein. Unser Produkt [Panorama PREMIUM] bietet mit 360 x 180° die volle Sphäre, also einen kompletten Rundumblick in jede Richtung — auch senkrecht nach oben und unten. Die gelegentlich im Internet zu findende Beschreibung von Panoramen, die angeblich 360 x 360° darstellen sollen, ist dagegen schlichtweg falsch. Dies kann man sich sehr leicht selbst verdeutlichen: Stellen Sie sich vor, Sie würden einen Papier-Globus aufschneiden, um ihn als Karte vor sich auszubreiten. Der Schnitt verliefe dann vom Nordpol zum Südpol, also exakt 180° in der Vertikale, so dass der Globus sich "aufklappen" ließe. Sie hätten dann also eine Karte mit 360° (horizontal) x 180° (vertikal), welche durchaus die volle Sphäre (hier: den gesamten Globus) repräsentieren würde.
Drei:celix spricht man [drei ze'liks] aus. Es bedeutet: Bild, Text und interaktive Lösungen :-)
